Chancen im Handel mit der Ukraine

Die Ukraine erholt sich seit 2010 deutlich von den Folgen der 2008er Finanzkrise, von der das Land schwer getroffen wurde. Die ukrainische Regierung hat mit Steuerreformen und gesetzlichen Regelungen die Wirtschaftsinvestitionen und die Handelstätigkeit gefördert. Auf der anderen Seite wird durch Logistikspezialisten die Einhaltung bestehender Gesetze und Vorschriften überwacht. Speziell für Deutschland eröffnen sich große wirtschaftliche Chancen durch die verbesserte Situation, nach Russland sind die Deutschen der zweitwichtigste Handelspartner der Ukraine. Im Zuge der Finanzkrise war der ukrainisch-deutsche Handel im Jahr 2009 um 42 Prozent zurückgegangen, gleichzeitig mit dem schrumpfenden Inlandsprodukt der Ukraine. Seit 2010 holte der Handel wieder auf, ukrainische Importe aus Deutschland stiegen um 24 Prozent auf einen Wert von 4,8 Milliarden Euro. Zu den wichtigsten Handelsgütern zählen nach wie vor Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile, Nahrungs- und Arzneimittel sowie Spezialmaschinen.

Investitionschancen

Die gegenwärtige ukrainische Regierung hat bürokratische Hemmnisse für ausländische Investitionen im Land deutlich abgebaut. Auch die Steuerlast wurde gesenkt und die Besteuerung selbst vereinfacht, von 29 landesweiten und 14 regionalen Steuerarten wurden jeweils 10 gestrichen. Auch wurden Lizenzierungserfordernisse für Neugründungen abgeschafft und Anforderungen an die Mindestkapitalausstattung gesenkt. Es lohnt sich, in der Ukraine zu investieren.

Wissenswertes

Die Ukraine verfügt nach Russland über das flächenmäßig zweitgrößte Staatsgebiet in Europa. Seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 ist die Ukraine unabhängig.


Die Hauptstadt der Ukraine ist Kiew. Die Ukraine hat rund 46 Millionen Einwohner. 46% der Einwohner gehören der Ukrainisch-orthodoxen Kirche an.

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