Experten sehen großes Potential in der ukrainischen Wirtschaft
Der Wirtschaftsaustausch zwischen Westeuropa und der Ukraine steigt seit Jahren an, auch die Industrie- und Handelskammern der Länder weisen in aktuellen Veranstaltungen darauf hin. Immer mehr Mittelständler profitieren vom steigenden Waren- und Dienstleistungsaustausch zwischen beiden Ländern, der im Zuge der Fußball-EM 2012 einen nochmaligen Impuls erfahren dürfte. Wer von dem Aufschwung profitieren und mit neuen Geschäftsfeldern den Markt in der Ukraine erschließen möchte, benötigt die entsprechende Qualifikation. Jungmanager erwerben diese, indem sie großen Wert auf eine wirtschaftliche Ausbildung legen und etwa BWL lernen.
Hinweise deutscher Fachleute zum Know-how für den Wirtschaftsaustausch
Bei IHK-Veranstaltungen werden Themen wie Handelvertreter-Recht, Lieferverträge und Vertriebskanäle, Absicherungsmöglichkeiten, Debitorenprüfung und Rechnungswesen, Erfahrungen anderer bereits in der Ukraine tätiger Unternehmer und Fernstudienmöglichkeiten in Betriebswirtschaftslehre und Absatzpraxis behandelt. Es wird in der Praxis tätigen Unternehmern empfohlen, bei der Erschließung ausländischer Märkte wie der Ukraine per Fernuniversität BWL zu lernen. Länderübergreifendes Wirtschaften inklusive der Rechtsgrundlagen lässt sich so am ehesten mit nahem Praxisbezug studieren. Verschiedene deutsche Fernuniversitäten und Akademien bieten die entsprechenden Kurse an, die wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisorientiert ablaufen. Wenn jemand ohne betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse BWL lernen möchte, wird ein neunmonatiger Intensivkurs empfohlen. Dieser enthält Bausteine wie die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, betriebliches Management und Rechnungswesen. In einem Kurs über rund 15 Monate kann das Fachstudium auf eine größere Breite ausgerichtet werden. Als Abschlüsse kommen infrage:
-Betriebswirt/in
-Accountingbetriebswirt/in
-Controllingbetriebswirt/in
-Finanzbetriebswirt/in
-Betriebswirt/in internationales Management
-IT Betriebswirt/in
-Marketingbetriebswirt/in
Wer aus vorangegangenen Studiengängen bereits über BWL-Kenntnisse verfügt, kann ergänzende Kurse beispielsweise in Rechnungswesen buchen und die Abschlüsse in verkürzten Aufbaustudiengängen von maximal acht Monaten Dauer erreichen.
